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Der Tiefensteller V20
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Wer
seine Fräse zur Leiter- oder
Frontplattenherstellung
verwenden will, kommt um einen Gravurtiefenregler nicht herum.
Natürlich geht es auch irgendwie ohne, aber für ein
optimales
Fräsergebnis mit gleichbleibender Fräsbreite ist er
für
mich unverzichtbar geworden.
Auch beim
Tiefenregler für die CNC Fräse hatte ich
meine eigenen Vorstellungen und Anforderungen.
- Motoraufnahme
20mm für Proxxon Motoren
- Direkte Sicht auf den
Fräser während des Fräsvorgangs.
- Einstellung der
Frästiefe in "Echtzeit"
- Geringe Aufbauhöhe, damit
die Fräserspitze möglichst dicht an der Z-Achse
anliegt.

Das
Angebot
der Hersteller ist groß, aber
auch nahezu
identisch in ihrem Aufbau. Das rechte Bild zeigt ein Modell der Firma http://www.stepwalk.de/
Es ist mein erster
Tiefensteller den ich mir gekauft hatte. Das ganze System wird
über die Schiene [1] auf der Z-Achse der
Fräse befestigt. Der
komplette untere Teil ist dann über ein Linearlager
schwimmend auf der Z-Achse gelagert und kann sich frei auf und
ab
bewegen. Der Fräsmotor (20mm Schaft) mit
Gravierstichel wird jetzt von oben in Teil [4] eingesteckt,
sodaß
der Fräser minimal aus dem unteren Ring [2] heraus schaut. Der
Ring
[2] rutscht später auf dem zu gravierenden Material. Das
Eigengewicht von Fräsmotor und Tiefensteller drückt
den
Fräser immer auf das zu gravierende Teil. Durch Verdrehen des
Rings [2] schaut der Fräser mehr oder weniger weit
heraus, die Frässpur wird dadurch breiter oder schmaler.
Über
Anschluss [5] lässt sich der Frässtaub
absaugen.
Wesentliche
Nachteile an diesem oder ähnlichen
Tiefenreglern sind
für mich:
- Sehr schlechte oder keine
Einsicht auf den Fräser während des
Fräsvorgangs
- Umständliches Einstellen
der
Frästiefe
- Befestigung auf der Z-Achse ist
umständlich und ungenau
- Der Abstand zwischen Aussenkante
der
Z-Achse und der Fräserspitze erhöht sich auf ca. 50mm
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| Basierend
auf dem Prinzip einer Nähmaschine, bei der
die Nadel
immer
gut sichtbar von einem kleinen Schuh umgeben ist, wird bei meinem
Tiefensteller der Fräser von einem Teflonschuh umgeben, der
direkt
auf dem zu
gravierenden Material gleitet. Lässt sich dieser
Schuh im Verhältnis zu Fräserspitze über
eine spezielle
Mechanik noch millimetergenau in der
Höhe einstellen, dann sind die wirklich großen und
grundlegen Probleme in der Konstruktion beseitigt. Das
Ergebnis
meines Gravurtiefenreglers ist hier rechts zu sehen. |
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Den
entscheidenen Anstoß zur Lösung der
Höhenverstellung fand ich auf den Seiten von Christoph Selig http://www.einfach-cnc.de
(unter
Gravurtiefenregler) in Form einer Micrometerschraube. Damit war auch
das Problem der genauen Höhenverstellung vom Tisch.
Die
Unterbringung aller mechanischen Komponenten in einem nur 15mm
hohen Aluminiumwinkel wurde durch sehr flache, wenn auch nicht
preiswerte Linearlager möglich. Somit waren alle meine
Anforderungen an die Konstruktion erfüllt. Erste
Testläufe bei der Platinenherstellung
erfüllten
meine Erwartungen vollkommen.
Lediglich
die Späneabfuhr stellt noch ein Problem da, meine aktuelle
Lösung mit einem Staubsauger von Hand dem Fräser
hinterher zu
fahren, ist auf Dauer keine gute Lösung.
... Abhilfe ist in Sicht.
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Der
Abstand
zwischen Aussenkante der Z-Achse und Mitte des Fräsers
beträgt 45mm,
die Ausladung liegt damit nur um 15mm höher als ein direkt auf
der
Z-Achse montierter Fräsmotorhalter. Ich habe drei der
Proxxon
Fräsmotoren vom Typ IB/E, im Einsatz, in jedem ist
ein anders
Werkzeug eingespannt, somit verkürzt sich der
Werkzeugwechsel
zwischen Gravierstichel, Bohrer und Konturenfräser
auf wenige
Sekunden.
Die
superhelle 5mm LED im schwarzen Haltewinkel beleuchtet
zusätzlich die Fräserspitze.
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| 10.10.2010 |
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