Die Absauganlage
Ein großes Problem stellt auf Dauer die Verschmutzung der Maschine und bei fehlender Einhausung auch das nähere Umfeld der Fräse da. Ich habe mir daher eine Absauganlage gebaut, die im wesentlichen aus 6 und 10mm starken Hart PVC Platten besteht. Lediglich der Saugrohrstutzen mit Halterung ist aus Aluminium.
 



Das dreiteilige Set der Späneabsaugung.
  1. Der original 43mm Maschinenträger der Fräse aus Aluminium.
  2. Der aufsteckbare Absaugstutzen mit Anschlussrohr für den Staubsauger.
  3. Der aufsteckbare Rundbesen.
Da ich die original Fräsmotorhalterung möglichst wenig verändern wollte, habe ich lediglich zwei M3x15mm Schrauben mit Messinghülsen als Aufnahme angebracht

Auf diese geschraubten Hülsen lässt sich die Absaugvorrichtung mit ihren konischen "Langlöchern" aufschieben.  Dadurch kann sie auch bei eingebautem Fräsmotor aufsteckt  bzw. abgenommen werden.





Während auf der Unterseite die beiden Stehbolzen als Aufnahme dienen, wird die  Absaugung oben durch ein kleines Alublech gehalten. Dieses Blech klemmt gleichzeitig auch das Absaugrohr, das mit einer 2mm breiten Rille versehen wurde.




Der Besen, bestehend aus einem rund gebogenen Stück Streifenbürste, wurde auf einen 6mm starken  Kunststoffteller geklebt.
Durch den Bajonettverschluss lässt sich nun die Rundbürste schnell und ohne Werkzeug an- oder abbauen.
Hier ist die komplette Absaugung nochmal von unten zu sehen. 
 
Während ohne eine Absaugung, auch mit einem handgeführten Staubsauger die Fräse, die Werkstatt und auch ich selber mit Spänen übersät waren, kann man jetzt nach ihnen suchen. Gerade bei Kunststoffen, deren Späne sich elektrostatisch aufläd und dann überall klebt, bleibt alles sauber.
Als Staubsauger verwende ich einen beutelloses Modell "Dirty Devil", den man bereits mit Drehzahlregelung für ca. 70 Euro bekommt, er spart mir die Staubbeutel und hat auch bei niedriger Drehzahl eine ausreichende Saugleistung, was wiederrum den Geräuschpegel senkt.


02.01.2010